Gesunde Ethik
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    Ethik-Symposium: KI in der Medizin
    < 1 min

    Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend Teil des medizinischen Alltags – in Diagnostik, Dokumentation, Entscheidungsunterstützung und Therapieplanung. Sie verspricht Entlastung, Effizienz und präzisere medizinische Prozesse. Gleichzeitig berührt ihr Einsatz zentrale ethische Fragen – sowohl in der Patientenversorgung als auch privat und gesamtgesellschaftlich.

    Zu diesem Thema findet am 01.07.2026 | 14:30-18:00 Uhr im SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach ein Symposium statt. Eine Teilnahme ist auch online möglich.

    Das Symposium lädt dazu ein, Chancen, Risiken und Grenzen von KI in der medizinischen Versorgung gemeinsam zu reflektieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine menschenwürdige, ethisch verantwortete Medizin im Zeitalter intelligenter Systeme gestaltet werden kann.
    (Text: Veranstalter)

    FLYER mit weiteren Infos.

    Markus Wellmann

    März 20, 2026
    Ethik Bildung, Featured
    KI, Künstliche Intelligenz
  • Pflege und Seelsorge für muslimische Patienten

    Pflege und Seelsorge für muslimische Patienten
    < 1 min

    Das Bistum Osnabrück hat eine Broschüre zu religionssensibler Pflege – Bedürfnisse aus muslimischer Sicht herausgegeben.

    Ethische Herausforderungen ergeben sich nicht selten durch kulturelle Unterschiede, die wechselseitig nicht bekannt sind. Das Krankenhaus ist ein zentraler Ort gesellschaftlicher Vielfalt, an dem Menschen mit unterschiedlichen kulturellen, religiösen und biografischen Hintergründen aufeinandertreffen. Insbesondere in Krankheitssituationen gewinnen religiöse und weltanschauliche Überzeugungen für viele Patientinnen und Angehörige an Bedeutung. Ein professioneller, sensibler Umgang mit religiöser Vielfalt ist daher eine wesentliche Voraussetzung für eine patientenorientierte und kultursensible Begleitung im klinischen Alltag.

    Die Broschüre ist HIER abrufbar.

    Markus Wellmann

    März 20, 2026
    Ethik Bildung, Featured
    Islam, Kultur, Pflege, Religion
  • Sterbewünsche überfordern Pflegekräfte

    Sterbewünsche überfordern Pflegekräfte
    < 1 min

    In stationären Pflegeeinrichtungen und Hospizen stellen Pflegekräfte die größte Berufsgruppe – und Pflegekräfte sind es auch, die den meisten Kontakt mit Patienten/-innen und Bewohnern/-innen haben. Durch die Konfrontation mit Wünschen nach Suizidassistenz befürchten viele Pflegekräfte eine massive Überforderung. Zwei Studien aus Deutschland und Österreich liefern dazu nun aktuelle Zahlen. Für Deutschland wurden in der Studie des Fachjournals „Healthcare“ 558 Mitarbeitende in 32 Hospizen befragt. 4 von 10 befragten Personen lehnen eine eigene Beteiligung an der Suizidassistenz aus persönlichen Gründen ab, allerdings befürworteten auch 7 von 10 befragten die grundsätzliche Option des ärztlich assistierten Suizids. Jeweils 1/3 der Befragten erwartet infolge der Auseinandersetzung mit dem Thema eine starke emotionale Belastung sowie eine deutliche Ausweitung des Arbeitspensums.

    In Österreich wurden für das Fachjournal „International Journal of Environmental Research an Public Health“ 145 Pflegekräfte aus Palliativ- und Hospizeinrichtungen befragt. Seit 2022 gilt in der Alpenrepublik das „Sterbeverfügungsgesetz„. Die größte Herausforderung sehen die Befragten darin, dass sie zu wenig auf derlei Anfragen vorbereitet seien. Nur ein Viertel der Befragten gab an, entsprechend qualifiziert zu sein. Bemerkenswert ist allerdings, dass sich 6 von 10 Befragten in die Überlegungen zur Suizidassistenz seitens der Pflegebedürftigen gar nicht eingebunden sehen.

    LINK zur Studie für Deutschland
    LINK zur Studie für Österreich

    Markus Wellmann

    Oktober 7, 2025
    Ethik Essay, Featured
    Palliativ, Pflege, Suizid

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Markus Wellmann
Knappsbrink 58
49080 Osnabrück
mwellmann@caritas-os.de


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